Private Krankenversicherung Vergleich

Alljährlich verabschieden sich Zehntausende aus den gesetzlichen Krankenkassen und entscheiden sich für die Privaten. Das ist aber keine heile Welt und darum sollte man sich auf einiges besinnen.

Ein karg eingerichtetes Zimmer, unbequeme Buchenholzstühle und die Zeitschriften der letzten Monate liegen abgegriffen bereit. Wenn es mal wieder länger dauern sollte. Und die Yucca Palme, die das Wartezimmer verschönern soll, sieht selber aus, als wenn sie einen Arzt benötigt.
Im Raum gegenüber sieht es ganz anders aus. Hier findet man eine schwere, schwarze Ledercouch, der kleine Tisch aus Glas ist mit einer wunderschönen Orchidee geschmückt. Aber Zeitschriften findet man hier nicht, da es kaum eine Wartezeit gibt. Das ist bei einem Wartezimmer für Privatpatienten auch nicht nötig.

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Der Design-Unterschied wird so erklärt, dass die Patienten ja doch ein wenig Luxus verdient haben. Das ist natürlich für die Kassenpatienten eine Aussage, die sie hart trifft. Auf Luxus verzichten die Patienten von AOK und Co. schon sehr lange und das leider nicht nur in den Wartezimmern. Das ist der private Krankenversicherung Vergleich. Und der ist sehr schmerzhaft, denn die Gesundheitsreform brachte tiefe Einschnitte für die Kassenpatienten. Vor allem was Leistungskürzungen, Zusatzbeiträge und Zuzahlungen anbelangt. Der Wunsch ebenfalls ein Privatpatient zu werden und dem Kostendruck zu entfliehen, wird bei jedem Versicherten immer stärker.

Derzeit sind ungefähr 9 Millionen Menschen in Deutschland auf der Seite der Privatversicherten durch den private Krankenversicherung Vergleich zu registrieren. Alleine im Jahr 2011 sind laut der Privaten Krankenversicherung (PKV) 76.000 Personen aus der Gesetzlichen zu den Privaten gewechselt. Das ist ein sehr deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. So wie es aussieht, werden es auch noch mehr. Die Allianz und Co. sorgt mit ihrer Werbetrommel für Nachwuchs. Bei den Privaten werden Patienten fernab der Standardmedizin betreut und brauchen auch keine langen Wartezeiten zu befürchten. Sogar die Zahnsanierung ist günstiger, als die Standardware der Kassenärzte. Was spricht da noch gegen einen Wechsel?